IPZV Landesverband Westfalen-Lippe e.V.​

Erfolgreiche Fohlenbeurteilung in Westfalen-Lippe
 
 
Die diesjährige IPZV Fohlenbeurteilung des Landesverbandes Westfalen-Lippe im Spätsommer 2025 war erneut ein großer Erfolg. Die Veranstaltung lieferte eine wichtige Orientierung für Züchter und zukünftige Pferdebesitzer. Das Starterfeld war mit insgesamt 119 Fohlen (60 Hengstfohlen und 59 Stutfohlen) erfreulich hoch. Zusätzlich absolvierten 21 Stuten ihre Basisprüfung. 
Die Prüfungen fanden im Rahmen der Fohlenreise an acht Standorten in Westfalen-Lippe statt, darunter die Höchstzahlen in Lennestadt (28 Fohlen) und Handorf (22 Fohlen).
Die Beurteilung der Fohlen wurde von namhaften Richtern vorgenommen: Uli Reber richtete den ersten Teil der Fohlenreise, gefolgt von Barbara Frische im zweiten Teil.
 
Fohlenreise Westfalen-Lippe 2025
Ergebnisse der Fohlenbeurteilung
In der Gesamtwertung der Hengstfohlen setzte sich Ársæll vom Tönsberg, ein Nachkomme von Abel fra Tyrevoldsdal, durch. Vorgestellt von Cristian Brunat erreichte er mit einer Wertung von 8.28 den ersten Platz. Auf Rang zwei folgte Randver vom Kalletal mit 8.21 Punkten, präsentiert von Heike Fuhrmann. Rang drei wurde doppelt belegt: Angela Hütter stellte sowohl Muninn von Berlar als auch Grímsson von Berlar vor, die jeweils mit 8.20 Punkten bewertet wurden.
Bei den Stutfohlen ging der Gesamtsieg an Evíta von Myraland, die von Xenia Danner vorgestellt wurde und eine Wertung von 8.20 erreichte. Auf Platz zwei folgte Lóla von der Feenhöhe mit 8.17 Punkten unter Regine Felsmann-Kraak. Den dritten Platz belegte Angela Hütter mit Eldey von Berlar, die mit 8.15 Punkten bewertet wurde.
 
Fohlenreise Westfalen-Lippe 2025
Basis- und Jungpferdebeurteilung 
Bei der Basisbeurteilung erreichte Grön von Beienbach, vorgestellt von Heinrich Flender und gezüchtet von Godela Schöllnhammer, mit einer Wertnote von 8.05 den ersten Platz. Auf Rang zwei folgte Tíbrá von Hof Osterkamp, vorgestellt von Regine Felsmann-Kraak und gezogen von der Zuchtgemeinschaft Osterkamp/Kristinsson/Guðjónsson/Guðjónsdóttir, die mit 8.04 bewertet wurde. Den dritten Platz belegte Glódís von der Lindenhöhe, vorgestellt von Katharina Eichler und gezüchtet von der Lindenhöhe GbR (Thomas und Andrea Stühler), mit einer Note von 8.03.
Bei der Jungpferdebeurteilung erreichte Hrafnsey von der Elschenau, vorgestellt von Angela Hütter und gezüchtet von Regina und Peter Hillesheim, mit einer Wertnote von 8.19 den ersten Platz. Auf dem zweiten Rang folgten drei Pferde mit gleicher Bewertung: Brynja von Berlar, vorgestellt und gezüchtet von Angela Hütter, erhielt 8.07 Punkte. Ebenfalls mit 8.07 bewertet wurde Eðaldís von den Ruhrhöhen, vorgestellt und gezogen von Isabell Mittag. Den gleichen Notenwert erreichte außerdem Hringja von den Ruhrhöhen, ebenfalls vorgestellt und gezüchtet von Isabell Mittag.
 
Erfolgreiche Deckhengste und Züchter
Die Statistik der Deckhengste der diesjährigen Fohlenbeurteilung führt Grímur frá Efsta-Seli an. Er stellte drei Nachkommen, die im Schnitt rund 8.17 Punkte erreichten. Auf dem zweiten Rang folgt Skjálfti frá Eystri-Hól, der ebenfalls drei Nachkommen ins Ranking brachte. Sie erzielten eine Durchschnittsnote von rund 8.04, sein bestes Fohlen erhielt 8.2100 Punkte und belegte damit Platz zwei. Dicht dahinter platzierte sich Ragnar vom Lindenhof, der fünf Nachkommen stellte. Mit einem Durchschnitt von etwa 8.03 kam er auf Rang drei.
Unter den Züchtern wurde Angela Hütter (Berlar) zur erfolgreichsten Teilnehmerin der Fohlenreise 2025. Sie stellte acht Fohlen vor, die eine Durchschnittsnote von 8.12 erhielten. Ihre besten Ergebnisse waren Muninn und Grímsson von Berlar mit jeweils 8.20 Punkten auf Rang drei der Gesamtwertung. Zweitbeste Züchterin ist Xenia Danner (Myraland). Sie stelle fünf Fohlen vor, die im Schnitt eine Wertnote von rund 7.98 bekamen. Dahinter sortiert sich auf Platz drei Heike Fuhrmann (Kalletal) ein, die mit vier Fohlen einen Durchschnittswert von 7.97 erreichte. 
Nennenswert ist außerdem Richard Hufnagel (Falkenegg), der mit 15 Nachkommen die meisten Fohlen zur Fohlenreise brachte. Sein bestes Ergebnis erreichte Gellivör von Falkenegg mit 8.11 Punkten auf Platz zwölf. Regine Felsmann-Kraak (Feenhöhe) stellte ebenfalls acht Fohlen vor. Ihr bestes Fohlen, Lóla von der Feenhöhe, erreichte 8.17 Punkte auf Platz sechs.